Pamina-Projekt

Der grenzüberschreitende Wasserverbund

 

1979

 

 

Aufschlußbohrung "Kapsweyer Brunnen" an der Gemarkungsgrenze zuSchweighofen. Die Fa. Brechtel, Ludwigshafen, wird von einer starkenArtese überrascht und muss sofort einen Entlastungsbrunnen bohren.

1985

 

 

Antrag auf Bewilligung der VG Bad Bergzabern auf Grundwasserentnahme aus dem ausgebauten Brunnen, nachfolgend "Bienwaldbrunnen" genannt.

1986

Wasserschutzgebiet "Bienwaldbrunnen"

1986

Endgültige Festsetzung des Wasserschutzgebietes zugunsten der VGBad Bergzabern

1995/96

 

 

Verlegung einer Anschlußleitung vom Bienwaldbrunnen zum WW Steinfeld (3.790 m, Nennweite 250) und Herstellung eines Brunnenkopfbauwerkes nebst Installationen zur Förderung

1996

 

 

Bewilligung einer max. Entnahmemenge aus dem Bienwaldbrunnen von 0,6 Mio. m pro Jahr durch die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz für dieVerbandsgemeinde. Gespräche zwischen Stadt Wissembourg und der VG Bad BZA Überlegungen mittels einer Studie eine Verbundversorgung zu untermauern

1997

 

 

Vorbereitende Planungsarbeiten durch das Ing.Büro Dilger, Dahn. Ausarbeitung des gemeinsamen Förderantrages der Projektträger Wissembourg/Bad Bergzabern

1998

März - der Förderantrag wird durch die Arbeitsgruppe INTERREG II/PAMINA positiv bewertet

1998

 

 

September - der PAMINA-Begleitausschuss (höchstes Gremium) beschließt eineFörderung des zunächst auf 6,1 Mio. DM veranschlagten Projektes von fest 50 %

1998

November - die länderübergreifende Arbeitsgruppe (LAG) nimmt offiziell ihre Arbeit auf

1999

26. Februar - feierliche Unterzeichnung des PAMINA-Vertrages im RathausWissembourg

1999

März - die Satzung zur Gründung eines Zweckverbandes wird auf den Weg gebracht.

1999

 

 

Das Bohrprogramm, das bis Januar andauert, bringt insgesamt 8 Pegelbohrungen, diverse Pumpversuche, Analysen usw., kurzum die Grundlage Intensiver wissenschaftlicher Auswertungsarbeit 30.11., eine

modifizierte Planung nebst neuem Zeitplan wird vorgelegt und am 11.02.2000 genehmigt

 

 

modifizierte Planung nebst neuem Zeitplan wird vorgelegt und am 11.02.2000 genehmigt

 

 

modifizierte Planung nebst neuem Zeitplan wird vorgelegt und am 11.02.2000 genehmigt

 


 


2000

 

 

März - die Ausschreibung der Infrastrukturmaßnahmen wird auf den Weg gebracht. Das Ing. Büro Dilger sowie Emch + Berger, Hoenheim b. Strasbourg, führen eine europaweite Ausschreibung durch

2000

26. Juni - Vergabe der Lose 1-3 und damit in der Folge Beginn des Leitungsbaues, die weiteren Vergaben schließen sich im Herbst an

2001

1. Februar - Verlegung des "grenzüberschreitenden Rohres"die LAG beginnt mit der Zusammenstellung des Abschlußberichtes

2001

5. April - im Journal "officiel Legifrance" wird die Satzung des grenzüberschreitenden Wasserverbundes genehmigt

2001

April - Richtfest beim neuen Hochbehälter Wissembourg (das PW Steinfeld hat den gleichen Baufortschritt)

2001

 

 

31. Juli - alle Bauwerke einschl. Leitungsbau sind fristgerecht abgeschlossen, im August geht der "Wasserverbund in die Probephase. Die veranschlagten Kosten konnten im Wesentlichen gehalten werden.

2001

 

 

29. August - bei der 4. Sitzung des Lenkungsausschusses kann der 20.10.2001 als offizieller Einweihungstermin bestätigt und das Programm festgelegt werden Der Abschlussbericht der LAG (500 Exemplare) liegt vor und die ADD Trier hat die Verbandsordnung genehmigt. Am 25.9. findet die konstituierende Sitzung des Zweckverbandes statt.

2001

 

 

20. Oktober - Einweihung des grenzüberschreitenden Wasserverbundes Wissembourg Bad Bergzabern in Kapsweyer, Steinfeld und Wissembourg

2002

 

 

In diesem Jahr werden rund 85.000 m Trinkwasser nach Wissembourg gepumpt. Die an der Strecke liegenden Annexen Haftelhof und Pauliner Schloß (Schweighofen/Wissembourg) werden mitversorgt. Die länderübergreifende Arbeitsgemeinschaft (LAG) setzt ihre Studien und Überwachungen (z.B. Pegelkontrollen und Auswertung) fort.

 

 

2006


2008-2010

Dezember: Weitere Pegelbohrung westl. Kirschbüschelhof .
Vergabe einer weiteren Studie (Wasserneubildung) an das BRGM

aufgrund kontinuierlicher Messungen ist vorgesehen, im Rahmen der Grundwasserstudie eine Untersuchung des 2. Grundwasserleiters und weitere Pumpversuche vorzunehmen.